MBODY Rauhnächte 2020

Countdown in eine neue Zeit – Rauhnächte ✨

Heute ist es soweit, mit der dunkelsten Nacht des Jahres werde ich mich zur Wintersonnenwende mit noch mehr Hingabe als sonst einem Rauhnächte Ritual zum Auftakt widmen. Vielleicht unterstützt mich dabei ja auch die seltene, große Konjunktion aus Jupiter und Saturn, die heute mit etwas Glück sogar mit bloßem Auge am Abendhimmel zu erkennen ist.

Das Thema um die Rauhnächte hat sich inzwischen ja gut verbreitet und wenn Du mehr über Herkunft und Brauchtum finden möchtest, wirst Du im Netz sicher schnell fündig. Eigentlich bezeichnen die Rauhnächte den Zeitraum zwischen 25.12. und 06.01. – aber wie gesagt, ich beginne, wie einige andere vielleicht auch, am 21.12., also mit der Wintersonnenwende.

Altes loslassen, mit der Vergangenheit abschließen, Neues annehmen und positive Energie für die Zukunft finden während der Rauchnächte.

Für mich bleibt es ist immer wieder eine ganz besondere Zeit zum Jahresende, da Weihnachten und Silvester ab einem Zeitpunkt in meiner Kindheit „abgeschafft“ wurden. Es hat lange gebraucht, einen Umgang damit zu finden und vielleicht habe ich deshalb Freude und Sinn in den Rauhnächten gefunden, als ich zum ersten mal davon erfuhr.

Ich nutze die Zeit seit dem sehr gerne, um das Jahr für mich zu reflektieren, um mich dann von dem zu lösen, was meinen Zielen nicht mehr förderlich ist auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Auf diese Weise werde/bleibe ich klar und spüre, was mir wirklich gut tut. So kann ich meinen Fokus auf das für mich wichtige und richtige lenken auf meinem Weg in die täglich wieder heller werdenden Tage.

Anders als in den letzten Jahren spüre ich dieses mal, wie es mir nicht leicht fällt, täglich Zeit für die klassischen Rituale zu finden. Zum Jahresausklang habe ich viel erreicht, wie z. B. meine Zertifizierung als ärztlich geprüfte Fastenleiterin (dfa). Gleichzeitig ist Leben das, was passiert, wenn man Pläne hat. Unvorhergesehene, zusätzliche Herausforderungen zehren kontinuierlich an meiner Energie und so passe ich mich an, um im Gleichgewicht zu bleiben und widme mich erst Recht der täglichen Achtsamkeit im Alltag, aber eben auch meiner täglichen Innenschau beim Räuchern im Rahmen meiner aktuellen Möglichkeiten. Wie heißt es so schön, „Zeit, die wir uns nehmen ist Zeit, die uns was gibt“.

Zeit des Wandels und Neubeginns, der Reinigung und der Besinnung während der Rauhnächte.

Für den Fall, dass es Euch ähnlich geht, teile ich hier eines von vielen Ritualen, was Euch während der Rauhnächte sehr dienlich sein wird aus dem Buch „Vom Zauber der Rauhnächte“.

Schreibe vor Beginn der Rauhnächte 13 Wünsche auf kleine Zettel. Nimm Dir Zeit und dann evtl. nach einer Yogasession oder entspanne evtl. bei einer Kerze und einem schönen Tee und überlege in Ruhe:

  • Was ist dir wichtig?
  • Was liegt dir am Herzen?
  • Was würde das kommende Jahr vollkommen machen?

Falte die 13 Zettel jeweils so, dass sie sich äußerlich nicht mehr unterscheiden. Gib sie in ein Säckchen oder eine Schachtel.

In jeder der Rauhnächte, möglichst wenn es dunkel oder zumindest dämmrig ist, gehe hinaus und ziehe einen der Zettel aus dem Säckchen oder der Schachtel. Übergib ihn nun der geistigen Welt, indem du ihn (in einer feuerfesten Schale) verbrennst – ohne nachzusehen, welcher Wunsch das ist, um den sich jetzt höhere Kräfte kümmern werden.

Schau zu, wie das Papier in Rauch aufgeht. Bleib ganz still dabei und achte darauf, was sich in deinem Kopf oder deinem Herzen bewegt.

Übergib die Asche der Erde und danke zum Abschluss den Elementen für ihre Unterstützung.

So verfahre zwölfmal.

Am 6. Januar dann hast du noch einen letzten Zettel in deinem Säckchen oder deiner Schachtel. Nimm ihn feierlich hervor und entfalte das Papier. Und dann lies den Wunsch, um den du dich im gerade anbrechenden Jahr selbst kümmern solltest, wenn er in Erfüllung gehen soll.

So kannst Du Dich auch auf die Rauhnächte vorbereiten:

  • Bringen geliehene Dinge zurück
  • Begleiche Schulden und bezahle offene Rechnungen
  • Bereinige ungeklärte Angelegenheiten
  • Nutzen die Zeit für einen gründlichen Haus- oder Wohnungsputz bzw. zum Aufräumen
  • Besorge Räucherwerk (ich mag Palo Santo und Salbei)
  • Halte Rückschau
  • Bedanken dich bei lieben Menschen, die dich durchs Jahr begleitet haben
  • Schließen das alte Jahr ab

Stelle Dir sich ganz bewusst Fragen zum alten Jahr:

  • Was war schön in diesem Jahr?
  • Was ist in diesem Jahr geschehen, für das ich danken kann?
  • Welche Erlebnisse waren besonders einschneidend?
  • Was habe ich erfahren und gelernt?
  • Was waren die Geschenke in diesem Jahr?
  • Wer war an meiner Seite und hat mich durch das Jahr begleitet?
  • Was hat sich verändert?
  • Was war das Motto dieses Jahres?
  • Was habe ich zu Ende gebracht?
  • Was habe ich besonders gut gemacht?
  • Was steht noch offen?
  • Was lasse ich zurück, was nehme ich mit?

Ich freue mich, wenn ich Dich mit meinem Beitrag inspirieren konnte, diese besondere Zeit für Dich anders als üblich zu nutzen und veraltetes loszuLASSEN.

Für weitere Infos zum Thema, schreibe mich gerne an. Termine für Yoga oder Massagen und neu – Fastenbegleitung – wird es höffentlich nach dem Lockdown wieder gehen. Geschenk-Gutscheine dafür findet Ihr hier.

BeSINNliche Feiertage für Dich und ein gesundes neues JAhr!

Frei haben.
Schritt für Schritt langsamer werden.
Inne halten.
Still stehen, ohne still zu stehen.
Frei haben und einfach da sein.
Die Welt macht das schon.

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